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Jüdische Denkmäler
Auf dem Friedhof von Lundenburg (Břeclav) vom Beginn des 17. Jahrhunderts befinden sich 300 Grabsteine, ein neugotischer Trauerraum aus dem Jahr 1892 und die Gruft der Familie Kuffner.
1888 wurde die Renovierung im neuromanischen Stil mit der Benutzung der maurischen Elemente in den Innenräumen durchgeführt. Der Tempel ist ein Hallenbau, der von drei Seiten mit Tribünen gegliedert ist, die durch zwei Treppenhäuser mit selbstständigen Eingängen erreichbar sind. Das ursprüngliche Aussehen des Tempels aus dem Ende des 19. Jh. einschließlich der Innenräume wurde teilweise hinübergerettet, die fehlenden Teile wurden rekonstruiert.
Nikolsburg (Mikulov) war das geistige, kulturelle und politische Zentrum der mährischen Juden. Die Besiedlung der Stadt durch Juden erfolgte im 14. Jahrhundert. Ab Mitte des 16. Jahrhunderts, bis zum Jahr 1851, befand sich hier der Sitz des Landesrabbiners. Von dem ursprünglich 13,5 ha großen ehemaligen Judenviertel sind nur noch 90 Häuser einschließlich Schule und Altersheim erhalten. Von den ehemals 12 Synagogen sind nur noch die Obere Synagoge aus dem Jahr 1550, die als Museum dient, und Teile von zwei weiteren erhalten geblieben.
Der Friedhof in Nikolsburg (Mikulov), der im 15. Jahrhundert angelegt wurde, ist nicht nur wegen seines Alters besonders wertvoll, sondern auch wegen der fast 4000 Grabsteine im Stil von Renaissance, Barock und Klassizismus.

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