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Jüdische Denkmäler
Der Friedhof im Stadtteil Brünn Židenice wurde 1852 angelegt. Wenn man durch die neoromanische Trauerhalle aus dem Jahr 1900 hindurchgeht, kommt man auf einen Friedhof mit etwa 9000 modernen Grabsteinen.
Der Friedhof in Kanitz (Dolní Kounice) wurde im Jahr 1680 angelegt. Das älteste Grab stammt aus dem Jahr 1688. Auf dem Friedhof stehen wertvolle barocke und klassizistische Grabsteine.
Aus dem ursprünglichen Umfang von 82 Häusern stehen heute 34 davon in den Straßen U synagogy (Beim Tempel), U škrobárny (Bei der Stärkefabrik) und Skalní (Felsenstraße). Eine Reihe der Häuser hat einen Barockkern, aber viele davon wurden bereits wegen zahlreichen Bränden und später dank des Busbahnhof-Ausbaus umgebaut. Aus den gut erhaltenen Bauten ist das Gebäude der ehemaligen Schule Nr. 581 in der Straße U synagogy (Beim Tempel) und das Portal mit einem Winzermotiv am Haus Nr. 577 in der Straße Skalní (Felsenstraße) der Aufmerksamkeit wert.
Das ehemalige Ghetto in Kanitz (Dolní Kounice) bestand aus zwei kleinen Plätzen und mehreren Gassen. Die Häuser, von denen ein großer Teil erhalten ist, sind schon im 16. Jahrhundert belegt. Die Synagoge entstand wahrscheinlich durch den Umbau einer älteren Synagoge in der Mitte des 17. Jahrhunderts und wurde im 18. Jahrhundert nochmals umgebaut. Die Synagoge ist ein wertvoller Bau mit hebräischen Wandinschriften im Innenraum.
In Ivanovice na Hané blieb ein Rest des ehemaligen Ghettos und eine klassizistische Synagoge unbekannten Alters, die von der Tschechoslowakischen Hussitenkirche genutzt wird, erhalten.
Auf dem Friedhof, dessen Alter nicht bekannt ist, stehen Grabsteine vom Beginn des 17. Jahrhunderts.
Der Tempel wurde 1885 im neuromanischen Stil gebaut. Die Gottesdienste wurden vor 1929 abgebrochen. 1931-54 wurde das Gebäude als Stadtmuseum, seit 1957 als Körperschaft der Tschechoslowakischen Hussitischen Kirche ausgenutzt.

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