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Empfohlene Unterkunft Brno (Brünn) und Umgebung - Kirchliche Denkmäler
Kirchliche Denkmäler
Der Grundstein des Klosters der Unbefleckten Empfängnis der Jungfrau Maria der Ordensschwestern der hl. Klara wurde erst in jüngster Zeit gelegt - im Jahr 1995. Das verhältnissmässig grosse Gelände des interessanten Klosterbaus liegt am Rand des Stadtteils Soběšice.
Die romanische Kirche St. Peter und Paul stammt aus der 2. Hälfte des 12. Jh. Es handelt sich um eine zentrale Disposition, zu der von drei Seiten die Apsiden zugeordnet sind. An den zentralen Raum schloss sich ein vierkantiger Turm an, der jedoch zum Ende des 15. Jh. durch einen Schiffanbau verschwand. Als die nächste Analogie wird die Allerheiligenkapelle in Regensburg in Deutschland bezeichnet.
Der gotische Dom St. Peter und Paul wurde im 14. Jahrhundert anstelle einer romanischen Burg mit Kirche erbaut. Nach Barockumbauten im 18. Jahrhundert und dem Anbau der Türme im 20. Jahrhundert erhielt er seine neugotische Gestalt.
Ein einfaches Frühbarock-Bauwerk eines rechteckigen Grundrisses mit winkelrechtem Presbyterium. Nach der Hälfte des 18. Jh. wurde ein barocker Umbau nach dem Entwurf von Franz Anthon Grimm durchgeführt. In dieser zeit wurden an die linke Seite der einschiffigen Kirche zwei Kappellen zugebaut (des Hl. Franz und des Hl. Fidel). Aus dem Nachlass von Franz, dem Freiherrn Trenck wurde auch der so genannte Flügel ausgebaut, in dem sich eine wertvolle Kapuziner-Bibliothek befindet, in der ursprüngliches Rokoko-Inventar und eine Deckenfreske von Josef Stern bewahrt sind.
Die Wallfahrtskirche Mariä Verkündigung entstand 1804-6 durch die Erweiterung der ursprünglichen Kapelle. Die wertvolle geschnitzte Madonna aus dem 14. Jahrhundert befindet sich auf dem Hauptaltar.
Eine klassizistische Kirche von dem Architekten Ferdinand Hetzendorf. Dieses mächtige einschiffige Bauwerk, das an den Seiten mit Thermalfenstern verziert ist, bildet einen einheitlichen Block mit einer Pfarre, die in zwei Flügeln direkt an den Kirchenturm anschließt.
Porta Coeli - Das Himmelstor in Předklášteří u Tišnova - wurde 1233 von Königin Konstanze als Frauenkloster der Zisterzienser gestiftet. Das Kloster wurde über die Jahrhunderte mehrmals zerstört, aber immer wieder aufgebaut. Der umfangreiche Komplex wird von der romanisch-gotischen Marienkirche beherrscht. Sein Schmuckstück - in Mitteleuropa einzigartig - ist das gotische, reich geschmückte Portal.
Gehört unter die ältesten Klöster in Mähren. Die ursprüngliche Präpositur der Benediktiner in Břevnov, die in der Mitte des 11. Jh. in ein Barockkloster mit der Kirche der Hl. Peter und Paul umgebaut wurde. Sie diente als Kultur- und Bildungszentrum. Berühmte Bücherei mit mehr als 60.000 Bänden und wertvollen Inkunabeln.
Kurz nach seiner Gründung 1181 wurde das Kloster Sitz der Prämonstratenserinnen. In den Hussitenkriegen wurde es niedergebrannt. Obwohl es wieder aufgebaut wurde, erlosch es im folgenden Jahrhundert. .Die Prämonstratenser von Strahov wollten es gerne wiederbeleben, aber nach dem Brand von 1703 überliessen sie es ihrem Schicksal. Aber die Ruine - besonders der enthüllte Torso des Hauptschiffes der Kirche - hat auch heute noch ihren Zauber und architektonischen Wert.
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