Aussichtstürme
Der rekonstruierte viereckige Steinturm (18 m hoch) mit überdachter Terrasse steht unweit des Ortes Rudka. Der Ort ist auch wegen der künstlichen Höhle bekannt, in der die sagenhaften Recken von Blaník schlafen sollen, die der Legende nach in nationalen Notzeiten unter Leitung des Hl. Wenzel aus dem Blaník hervorreiten. In den 30er Jahren des 20. Jahrhunderts wurde der Aussichtsturm auf Initiative des Bürgermeisters von Kunštát, F. Burian, erbaut. Als er 1931 eröffnet wurde, erhielt er deshalb den Namen Burian-Turm. Weil der Turm zur Zeit der Weltwirtschaftskrise erbaut wurde, war er eine willkommene Verdienstmöglichkeit für die Arbeitslosen der Umgebung. Von der Terrasse sind die Wälder der Böhmisch-Mährischen Höhe (Českomoravská vrchovina), das Drahaner Bergland (Drahanská vrchovina) und manchmal sogar der Altvater (Praděd) zu sehen.
Der hölzerne Aussichtsturm über Olešnice entstand im Jahr 2004. Er ist 9 m hoch und hat zwei Aussichtsumgänge.
Der hölzerne Aussichtsturm, der im August 2005 zugönglich gemacht wurde, steht auf dem Hügel Malý Chlum. 2 Etagen des Aussichtsturms sind über Leitern zugänglich. Die obere Etage bietet einen schönen Blick auf die umliegenden Dörfer. Karten, die in die vier Himmelsrichtungen weisen, informieren über ihre Namen.
Der Aussichts- und Telekommunikationsturm steht seit 2001 auf dem Gipfel des Berges Podvrší (589 m). Auf einer Wendeltreppe steigt man in eine Höhe von 32 m. Von hier bietet sich ein herrlicher Blick über den ganzen Mährischen Karst (Moravský kras), das Drahaner Bergland (Drahanská vrchovina) mit dem höchsten Gipfel Skalka, die Böhmisch-mährische Höhe, Boskowitzer Furche (Boskovická brázda) und bei guter Sicht auch das entferntere Pollauer Berge (Pálava).
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